Emil Orlik

 
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Max                            Liebermann                                                   - Liebespaar auf einem Spaziergang im Grunewald
Max Liebermann
"Liebespaar auf einem Spaziergang im Grunewald "
65.000 €
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Maximilien                     Luce                                                         - Porträt von Georges Seurat
Maximilien Luce
"Porträt von Georges Seurat "
50.000 €
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Berthe                         Morisot                                                      - Deux filles assises près d'une table
Berthe Morisot
"Deux filles assises près d'une table "
9.000 €
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Max                            Liebermann                                                   - Lesendes Mädchen
Max Liebermann
"Lesendes Mädchen "
5.200 €
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Pierre-Auguste                 Renoir                                                       - Baigneuse assise
Pierre-Auguste Renoir
"Baigneuse assise "
3.500 €
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Ferdinand                      Hodler                                                       - Frühlingssehnsucht
Ferdinand Hodler
"Frühlingssehnsucht "
3.500 €
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Edouard                        Vuillard                                                     - L'Avenue
Edouard Vuillard
"L'Avenue "
3.000 €
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Pierre-Auguste                 Renoir                                                       - Le fleuve Scamandre
Pierre-Auguste Renoir
"Le fleuve Scamandre "
2.000 €
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Biografie Werke Kunstmarkt/Service Literatur Impressum
Emil Orlik

Prag 1870
- Berlin 1932


Am 21. Juli 1870 wird Emil Orlik in Prag geboren. Er studiert 1891 bis 1893 an der Münchner Akademie und anschließend an der akademischen Kupferstecherschule. Im Jahr 1896 lernt er in Prag Rainer Maria Rilke kennen, dem er wieder nach München folgt, wo er zusammen mit Otto Pankok mit grafischen Techniken, insbesondere dem Holzschnitt experimentiert. Emil Orlik gestaltet vor allem Porträts u.a. von Rilke, Döblin und Menzel. Orlik ist seit 1897 Mitglied der Münchner Zeitschrift "Die Jugend". Im folgenden Jahr reist er nach England, Schottland, Holland und Frankreich, die Holzschnitte von Felix Valloton und William Nicholson, die er dabei kennenlernt, beeinflussen fortan sein künstlerisches Werk. Im Jahr 1899 tritt der Künstler Orlik der Wiener Secession bei und veröffentlicht seine Arbeiten in ihrer Zeitschrift "Ver Sacrum". Orliks erste grafische Mappe "Kleine Holzschnitte" erscheint 1900. Noch im selben Jahr unternimmt der Künstler seine erste Ostasienreise. Anschließend hält Orlik über seine Erlebnisse und Erfahrungen Vorträge, päsentiert Veröffentlichungen im "Ver Sacrum" und gibt ein weiteres Mappenwerk "Aus Japan" heraus. Nach seinen Reisen in die europäischen Zentren Paris, London und Amsterdam verlegt der Künstler Orlik im Jahr 1904 sein Atelier nach Wien. Orlik wird als Professor an die staatliche Lehranstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin berufen. erhält. Er folgt Otto Eckmann als Leiter der Grafikklasse und zieht erneut mit seinem Atelier in die deutsche Hauptstadt. Aufgrund dessen beendet Orlik im Jahr 1905 seine Mitgliedschaft in der Wiener Secession, um 1908 der Berliner Secession beizutreten. Emil Orlik lehrt in seiner Wahlheimat Berlin und verstirbt am 28. September 1932. Der Künstler  ist Chronist seiner Zeit, porträtiert grafisch viele bekannte Zeitgenossen und hält bedeutsame Ereignisse per Zeichenstift fest. Wesentlich sind zudem seine Dekorations- und Kostümentwürfe für Max Reinhardts Inszenierungen am Deutschen Theater. Der vielseitige Künstler pflegt weiterhin seine Reisefreude, reist nach Südeuropa und Nordamerika und verdichtet seine gewonnenen Eindrücke in grafischen Zyklen. Orlik, zu Beginn seiner Laufbahn als Maler ausgebildet, gehört zu den Wegbereitern einer neuen, handwerklich orientierten Kunstauffassung der Jahrhundertwende, die er vor dem Hintergrund des englischen Vorbildes in seiner grafischen Kunst meisterhaft umsetzt.